State of San Andreas

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State of San Andreas
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Staatssiegel
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Staatsflagge
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Geographische Lage
Haupstadt: City of Los Santos
Fläche: ≈ 760 km²
Einwohner: 3.4 Millionen
Höchster Punkt: 798 m (Mount Chiliad)
Gouverneur: Patrick M. Stevenson
Vorwahl: 555

San Andreas ist der flächenmäßig zweit-kleinste Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Er liegt im Westen des Landes, etwa 65 Kilometer vom Festland entfernt im Pazifischen Ozean. San Andreas liegt auf demselben Breitengrad wie Los Angeles und grenzt an keinen Bundesstaat direkt an. Am nächsten liegt San Andreas am Bundesstaat Kalifornien.

Herkunft des Namens

Der Name San Andreas leitet sich vom Heiligen Andreas aus der christlichen Kirche ab. Die ersten mexikanischen Siedler kamen im Jahr 1724 unter Führung des christlichen Missionars Aristeo Herrera Caballero. Nach den ersten anti-religiösen Aufständen der indigenen Bewohner im Jahr 1776, versuchte die dominante Bevölkerungsgruppe, den Namen abzustreifen. Zu diesem Zeitpunkt wurde noch immer reger Handel in den Kolonien betrieben. Aus schlicht praktischen Gründen behielten die Seefahrer den Namen San Andreas bei, so dass sich jeglicher Versuch einer Namensänderung niemals durchsetzte.

Geographie und Klima

Die Inselgruppe, aus welcher sich der Bundesstaat San Andreas bildet, ist vulkanischen Ursprungs. Die höchsten Berge der Inselgruppe überschreiten kaum die 800 Meter-Marke. Die Gewässer der Inselgruppe sind klar und fischreich. Im Laufe der Jahrtausende hat sich ein relativ autarkes Ökosystem etabliert. Durch die besondere Lage im pazifischen Ozean, im Windschatten des amerikanischen Kontinents, treten zeitweise relativ extreme Wetterbedingungen auf. Obwohl das Wetter durchgehend als "kalifornisch" bezeichnet werden kann, kommt es dennoch zu starken Gewittern, von sintflutartigen Ausmaßen. In den letzten 10 Jahren, Stand November 2018, wurde sogar zweimal Schneefall gemeldet. Ob und wie sich der Klimawandel auf die kleine Inselgruppe auswirken wird, ist zu diesem Zeitpunkt nicht einzuschätzen.

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für San Andreas

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 18,7 18,8 18,6 19,7 20,6 22,2 24,1 24,8 24,8 23,6 21,3 18,8 Ø 21,3
Min. Temperatur (°C) 8,8 9,6 10,3 11,6 13,5 15,3 17,1 17,9 17,3 15,1 11,6 8,8 Ø 13,1
Niederschlag (mm) 61,0 63,8 50,3 18,3 3,6 0,8 0,3 3,8 7,9 8,6 44,7 42,2 Σ 305,3
Sonnenstunden (h/d) 7,3 7,9 8,6 10,1 8,9 9,2 11,7 11,3 9,3 8,2 7,2 7,1 Ø 8,9
Regentage (d) 4,5 4,6 4,9 2,5 0,6 0,2 0,2 0,4 1,0 1,4 3,1 3,8 Σ 27,2
Wassertemperatur (°C) 14 14 15 15 16 18 19 20 19 18 16 15 Ø 16,6
Luftfeuchtigkeit (%) 63 68 71 71 74 76 77 77 74 71 66 63 Ø 70,9

Städte

City of Los Santos

City of Los Santos

Hauptartikel: City of Los Santos

City of Los Santos ist die Hauptstadt von Andreas und gleichzeitig das Ballungszentrum von Los Santos. Hier sind die meisten Unternehmen und Behörden ansässig. City of Los Santos ist auch der Ort mit der größten kulturellen Diversität. Die Bevölkerung setzt sich aus Anglo-Amerikanern, Latein-Amerikanern, Afro-Amerikanern und Asiaten zusammen. Sie bildet damit einen kulturellen Schnitt durch die USA.

San Fierro

San Fierro

San Fierro ist zweitgrößte Stadt auf der Inselgruppe. Hier haben Teile der Verwaltung ihren Sitz. In San Fierro haben sich über die Jahre, nach dem Ende der Flower-Power-Ära zahlreiche Künstler und Kreative niedergelassen. Bis 1934 war in San Fierro der Hauptsitz der Verwaltung der freien Republik San Andreas.

Las Venturas

Las Venturas

Las Venturas ist vor Allem für seine ausschweifende Glücksspiel-Industrie bekannt. Am ehesten vergleichen lässt sich Las Venturas sicherlich mit Las Vegas. Las Venturas beherbergt zahlreiche Hotels und Casinos. Darüberhinaus verfügt Las Venturas über eine staatliche Glücksspiellizenz. Über die Jahre wurde Las Venturas zu einem beliebten Urlaubsziel für Bewohner des Bundesstaates San Andreas.

Politik

Gouverneur

Der Bundesstaat San Andreas wird seit Januar 2019 von Gouverneur Patrick M. Stevenson von der Demokratischen Partei regiert. Der Gouverneur übt auf bundesstaatlicher Ebene die Exekutivgewalt über San Andreas aus. Er führt die Staatsregierung und bestimmt zentrale Richtlinien der Politik. Der Gouverneur verfügt über das Begnadigungsrecht, ernennt hohe Beamte sowie Richter am bundesstaatlichen Verfassungsgericht. Er nimmt in der Gesetzgebung eine zentrale Rolle ein. Er ist Oberbefehlshaber der Nationalgarde und höchster Vertreter des Bundesstaates nach außen. Wie auf bundesstaatlicher Ebene üblich, wird der Gouverneur alle vier Jahre direkt vom Volk gewählt.

Behörden

Strafverfolgungsbehörden

Los Santos Police Department

Hauptartikel: Los Santos Police Department

Das Los Santos Police Department ist die zuständige Polizeibehörde der City of Los Santos.

Los Santos County Sheriff's Department

Hauptartikel: Los Santos County Sheriff's Department

Das Los Santos County Sheriff's Department die größte Polizeibehörde auf Los Santos und zuständig für die umliegenden Counties: County of Los Santos und Blaine County.

Federal Bureau of Investigation

Hauptartikel: Federal Bureau of Investigation

Das FBI unterhält ein Field Office in City of Los Santos.

Weitere Behörden

Los Santos County General Hospital

Hauptartikel: Los Santos County General Hospital

Das Los Santos County General Hospital stellt die Gesundheitsversorgung sicher.

Los Santos Fire Department

Hauptartikel: Los Santos Fire Department

Das Los Santos Fire Department ist zuständig für die Erstrettung, den Transport von Verletzten, die Bekämpfung von Bränden und die Beseitigung von Gefahrstoffen.

San Andreas Park Rangers

Hauptartikel: San Andreas Park Rangers

Die San Andreas Park Rangers sind eine spezielle Einheit des Los Santos County Sheriff's Department zur Überwachung und Pflege des Tierbestandes und der Umwelt auf Los Santos.

Geschichte

Frühgeschichte

Auf den Inseln der Inselgruppe San Andreas ließen sich bei archäologischen Ausgrabungen 13.000 Jahre alte Spuren menschlicher Siedlungen nachweisen. Vor 20.000 Jahren lag die Inselgruppe nur ca. 6 bis 8 km vom Festland entfernt. Doch um 13.000 BP, der Zeit der ältesten menschlichen Spuren, lag sie bereits, bedingt durch die abschmelzenden Gletscher und dem damit ansteigenden Meeresspiegel nach dem Ende der Eiszeit, erheblich weiter entfernt. Das Befahren mit Einbäumen und primitiven Flößen zwischen der Küste und der Inselgruppe lässt sich ab ca. 9.000 BP belegen. Bereits 8.000 v. Chr. jagten kleine Gruppen Wild, Bergschafe und Vögel. Außerdem betrieben sie Fischerei und sammelten Eicheln und Wildgräser. Bodenbau und Korbflechterei wurden von einigen Gruppen weit entwickelt. Vor der Ankunft der Europäer lassen sich mehr als 30 Indianer-Stämme unterscheiden. Die Gesamtzahl der Einwohner wird auf über 200.000 geschätzt.

Europäische Entdecker

Nach der Landung von Juan Rodríguez Cabrillo 1579, der das Gebiet für Spanien beanspruchte, verloren die europäischen Kolonialmächte das Gebiet weitgehend aus den Augen. Für die indigenen Bewohner der Inselgruppe bedeutete die Expedition Cabrillos jedoch möglicherweise einen schweren Einbruch der Bevölkerungszahl durch Pocken-Infektionen.

Spanische Kolonialherrschaft

San Andreas wurde im Jahr 1724 unter der Führung des christlichen Missionars Aristeo Herrera Caballero kolonisiert. Unter seiner Leitung errichtete man insgesamt 15 Missionen. Anfangs betrieben die Siedler noch regen Handel mit den Indianern. Nach einer schweren Pockenepidemie im Jahr 1776, die vom Festland herüber getragen wurde, kam es zum anti-religiösen Aufstand unter den indigenen Stämmen. Die Missionare predigten eine Heilung durch das Gebet und verboten die traditionelle Heilungsweise durch die Schamanen der Stämme. Viele der Ureinwohner, welche die Pocken überlebt hatten, starben in den Aufständen. Die nun dominante Bevölkerungsgruppe der spanischen Siedler versuchte, den Namen San Andreas gegen den Widerstand der Kirche abzustreifen. Die Seefahrer, die mit der Inselgruppe regen Handel trieben, behielten den Namen aus rein praktischen Gründen bei. Eine Namensänderung konnte sich niemals durchsetzen.

Am 1. September 1781, fast zeitgleich mit Los Angeles, gründete der spanische Gouverneur Felipe de Neve am südlichsten Punkt der Insel, auf den Ruinen einer Stadt unbekannten Namens, die während der anti-religiösen Aufstände niedergebrannt wurde, eine neue Stadt als Hauptstadt der Inselgruppe: El Pueblo de la Reina de Los Santos (spanisch: "Das Dorf der Königin der Heiligen). Die spanische Krone investierte große Summen, um einen sicheren Hafen für die eigenen Schiffe und Behausungen für die Siedler zu schaffen.

Um das Jahr 1810 herum errichtete die spanische Krone auf der Inselgruppe zahlreiche Forts, um sich gegen russischen Einfluss zu erwehren. Zu diesem Zeitpunkt hatte das russische Kaiserreich seine Besatzung Alaskas bis nach Kalifornien erweitert.

Die freie Republik

1846 kam es in Kalifornien zur offenen Rebellion der Einwohner gegen Gouverneur Manuel Micheltorena. Angesteckt durch diese Rebellion erhoben sich auch die Bewohner der Inselgruppe San Andreas und schickten den gegenwärtigen Gouverneur Silvano Rascón nach Spanien zurück. Am 9. September 1850 wurde der Bundesstaat San Andreas zusammen mit Kalifornien in die Vereinigten Staaten von Amerika aufgenommen.

Teil der Vereinigten Staaten

Während in Kalifornien ab 1848 der Goldrausch ausbrach, blieb San Andreas weitestgehend davon verschont. Nur vereinzelt trieb es Goldsucher an die Küsten oder in die Grand Senora Desert im Inland.

Da in San Andreas keine Sklaven gehalten wurden, hielt San Andreas während dem Sezessionskrieg oder Amerikanische Bürgerkrieg 1861 bis 1865 zur Union griff aber nie aktiv in Kampfgeschenisse ein sondern beschränkte sich auf Lebensmittel und Materiallieferungen.

Ab 1870 wurde Kalifornien für die aufkommende transkontinentale Eisenbahn erschlossen. Dadurch stiegen an der gesamten Westküste die Einwandererzahlen rapide an. Aufgrund der engen geographischen Verbundenheit hatte dies auch Auswirkungen auf den Bundesstaat San Andreas. Arbeitskräfte mit technischem Know-How aus zahlreichen Ländern der Erde kamen nach San Andreas und bereicherten San Andreas sowohl kulturell als auch ökonomisch.

San Andreas überstand den ersten Weltkrieg unbeschadet, litt aber stark unter ersten Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren. Zwischen 1933 und 1941, nach dem Ausrufen des Tausendjährigen Reiches, übersiedelten etwa 10.000 Personen aus Österreich und Deutschland nach San Andreas. Viele von ihnen waren Künstler und Intellektuelle, was sich heute noch in der lebhaften kulturellen Szene von San Andreas widerspiegelt. Während des zweiten Weltkrieges wurde am Südende der Inselgruppe ein Flughafen für die Nationalgarde errichtet. Dieser wurde später zum Los Santos International Airport ausgebaut und für die zivile Luftfahrt freigegeben. 1935 wurde der Land-Act-Staudamm fertiggestellt, um die Energieversorgung der Stadt im Notfall sichern zu können.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges ging es wirtschaftlich mit San Andreas wieder bergauf. Besonders die einströmenden Touristen, die hauptsächlich wegen der vielfältigen kulturellen Angebote und dem Klima kamen, brachten Wohlstand und Reichtum auf die Inselgruppe. In dieser Zeit blühten auch San Fiero und Las Venturas auf. Besonders Las Venturas profitierte aufgrund der Glücksspiellizenz vom Touristenboom.

Wirtschaftliche Besonderheiten

Aufgrund der besonders exponierten Lage im Pazifik gelten für den Bundesstaat San Andreas einige Besonderheiten: So ist es nicht möglich, Geld von Bankkonten außerhalb des Staates zu transferieren. Auch ist der Bargeld- und Warenimport stark eingeschränkt und wird streng kontrolliert.